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Zunftreben

Der Zunftwein der Zunft zum Kleeblatt wächst im Chäferstei am Klingenberg. In den schriftlichen Quellen taucht der Name des Gewanns bereits 1468 auf. Dort ist von einem wingarten im Kefferstain die Rede. Namengebend ist ein markanter Nagelfluhfelsen in einst käferreicher Umgebung. Die Zünfter haben die Rebparzelle 1964 erworben und mit Blauburgunderreben bestockt. Heute pflegt Landwirt und Stadtrat Christian Gemperle den Rebberg. Die Trauben werden bei GVS gekeltert. Die erste Etikette für den Zunftwein hat der Steiner Kunstmaler und Rosenzünfter Hermann Knecht 1965 entworfen, die zweite sein «Meisterschüler», Kleeblattzünfter Ernst Alexander Rubli, 2014. Seit dem Kauf des Hauses Zum Weissen Adler am Rathausplatz besitzt die Zunft einen der ältesten Weinkeller der Stadt.
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Hermann Knecht. Entwurf für die Etikette des Zunftweins aus dem Chäferstei. Der Maler hat zwei Entwürfe gemacht; eine Variante mit dem Rebmann und der Rebfrau im Sonntagsgewand (Bild), eine mit den Rebleuten im Werktagsgewand. Gedruckt wurde die Variante im Werktagsgewand. Bleistift und Aquarell. 1965. Museum Lindwurm
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Blick in die Zunftreben in der Zeit der Traubenblüte vor dem Johannistag 2021